Methoden

Zu Beginn nehmen wir gemeinsam eine Standortbestimmung vor, erarbeiten klare Ziele im Hinblick auf Ihre persönliche Weiterentwicklung und ich schlage Ihnen ein auf Sie persönlich zugeschnittenes Vorgehen vor. Neben Gesprächen kommen auch traumatherapeutische Methoden (EMDR u.a.), körperorientierte Elemente (Einbezug von Atmung, Körperhaltung etc.), Achtsamkeitsübungen, imaginative Übungen (bildhafte Vorstellung und Erarbeitung von Ruhe, Stabilität etc.) sowie andere für Sie passende Methoden und Techniken zum Einsatz. Problemspezifisches Vorgehen und Methoden der kognitiven Verhaltenstherapie sind ebenfalls wichtige therapeutische Elemente.

Therapie bei Traumafolgestörungen: EMDR

EMDR ist eine der wirksamsten und am besten erforschten Methoden der Traumatherapie. Die Abkürzung EMDR steht für Eye Movement Desensitization and Reprocessing. Mit Hilfe von bilateraler Stimulation (meistens in Form von Augenbewegungen) wird das Verarbeiten traumatischer Erlebnisse erleichtert.
EMDR kommt für diejenigen Personen in Frage, die sich durch traumatische Ereignisse aus der Vergangenheit in ihrem jetzigen Alltag belastet fühlen.


EMDR kann auch ohne Vorliegen einer klinisch bedeutsamen Traumafolgestörung helfen, belastende Lebensereignisse zu verarbeiten. Studien zeigen, dass EMDR zum Beispiel auch bei Depressionen und bei anderen psychischen Problemen wirkungsvoll angewendet werden kann. In einer ersten Phase der Psychotherapie wird als Vorbereitung zur konfrontativen Phase ressourcenorientiert an der Stabilisierung gearbeitet.


Ich bin zertifizierte EMDR Practitioner und arbeite mit verschiedenen traumatherapeutischen Techniken.

Mehr Information über EMDR: www.emdr-schweiz.ch

Therapie bei depressiven Störungen: MBCT

Depressive Menschen erleben starke negative Gedankenmuster, die in die Sackgasse führen. Im Achtsamkeitstraining wird Distanz zu diesen negativen Selbstüberzeugungen geschaffen und die Verankerung des Bewussstseins in der Gegenwart gestärkt.


MBCT (Mindfulness-Based Cognitive Therapy of Depression) ist die Bezeichnung für die  achtsamkeitsbasierte Therapie bei wiederkehrender Depression. Durch MBCT kann das Risiko von Rückfällen nachweislich bedeutend verringert werden. Am besten wird MBCT während einer stabilien Phase eingeübt. MBCT und EMDR können sich in der Psychotherapie sinnvoll ergänzen.


MBCT fördert durch die Übung von Achtsamkeit eine bewusstere Wahrnehmung von Stimmungen, Gedanken, Gefühlen und Körperempfindungen, so dass Frühwarnsymptome rechtzeitig wahrgenommen und Rückfälle vermieden werden können. Im MBCT werden die Grundelemente des Achtsamkeitstrainings mit Techniken der kognitiven Verhaltenstherapie kombiniert.